4 Gründe, warum ich vom Sie auf das Du umsteige

Professionell geht auch persönlich!

4 Gründe, warum ich vom Sie auf das Du umsteige

Immer wieder stoße ich auf das Thema Ansprache. Wie spreche ich meine Kunden an? Sieze oder duze ich sie? „Wenn ich meine Kunden duze, könnten sich einige von ihnen doch überrumpelt fühlen.“ „Siezen kommt doch viel professioneller und vor allem respektvoller an.“ So lauteten auch meine Einwände, wenn die Idee aufpoppte, auf das Du umzusteigen.

Wer sich selbstständig macht und vor diesem Dilemma steht, wie ich es tat, rate ich, sich zunächst folgende Fragen zu stellen:

  • Wie möchte ich eigentlich selbst angesprochen werden?
  • Mit welchen Kunden möchte ich arbeiten und wie soll die Kommunikation aussehen?
  • Was [welche Werte/welche Botschaft] möchte ich meinen Kunden vermitteln?
  • Wie sprechen meine Kunden mit ihren Kunden?

Konntest Du dir diese Fragen selbst beantworten? Dann weißt Du jetzt wahrscheinlich auch, welche Ansprache Du im Kontakt mit deinen Kunden wählen möchtest.

Falls Du aber immer noch unentschlossen bist, dann verrate ich Dir meine 4 Gründe, weshalb ich mich endgültig für das Du entschieden habe. Das sollte Dir noch mehr Klarheit verschaffen:

  1. Wer berühren will, muss persönlich sein

Dieser Impuls kam in mir auf, als ich die Werbung eines Versicherungsanbieters auf Twitter las. Ziel der besagten Werbung war, im Leser ein Gefühl der Geborgenheit zu wecken und ihn so dazu zu verleiten, sich bei diesem Anbieter zugehörig zu fühlen.

Was hier jedoch irritierend war: Der Leser wurde dabei GESIEZT! Und so löste sich das kurz aufgestiegene Gefühl der Zugehörigkeit wieder auf und wurde wieder durch sachliche Distanz ersetzt.

Deshalb: Wer berühren will, muss persönlich sein. Nur so kann auch ein Gefühl des Vertrauens und der Nähe zwischen Menschen entstehen.

Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass die Professionalität darunter leiden muss. Denn ein „Du“ schließt einen respektvollen Umgang, Sachlichkeit und Diplomatie nicht aus.

Wer sich mit dem „Du“ dennoch unwohl fühlt, sollte sich natürlich nicht dazu zwingen. Denn auch hier gilt es, die eigene Authentizität zu bewahren.

Ich habe jedoch für mich entschieden, dass in meinem Fall das „Du“ die bessere Ansprache ist, da ich schließlich Texte mit Tiefgang anbiete, die Menschen berühren und auf einer Herzensebene ansprechen sollen. Und meine Kunden haben dasselbe Ziel: nämlich ihre Kunden auf einer tieferen Ebene anzusprechen.

2. Ich will mit meinen Kunden auf Augenhöhe kommunizieren

Auch wenn Kundenorientierung ein essentieller Faktor ist, darf man sich als Selbstständige*r bzw. als Freiberufler*in nicht selbst aus den Augen verlieren.

Es ist wichtig, wie jedes andere Unternehmen auch, eigene Regeln festzusetzen – und die sind schließlich auch dazu da, um eigene Bedürfnisse mitzuberücksichtigen. Dazu zählt für mich eine Kommunikation auf Augenhöhe.

Eine weitere Frage, die man sich hier stellen kann, um Klarheit zu gewinnen:

  • Wie möchte ich selbst angesprochen werden? Fühle ich mich wohl dabei, wenn ich gesiezt werde? Nein? Wieso tue ich das dann meinen Kunden an, wenn ich mich selbst nicht dabei gut fühle?

Wie Du siehst, kommt auch hier wieder die Frage der eigenen Authentizität ins Spiel: Mit welcher Ansprache fühle ich mich integer?

Diese Ansprache solltest Du dann auch für Deine Kunden wählen. Und schließlich willst Du auch mit Menschen zusammenarbeiten, die ähnliche Werte und Interessen haben, wie Du.

3. Meine Kunden fühlen sich zu jung, um gesiezt werden zu wollen

Da ich mit Menschen zusammenarbeiten möchte, die andere Menschen dabei unterstützen, sich persönlich weiterzuentwickeln und [mental wie auch körperlich] gesund zu bleiben, gehe ich davon aus, dass diese Menschen ihr „inneres Kind“ nicht verloren und kein Problem damit haben, wenn sie geduzt werden:).

Um meinen Kunden deshalb den Einstieg in die Kommunikation mit mir zu erleichtern, biete ich ihnen bereits in der Erstansprache das Du an. So haben diese auch nicht das „anfängliche Unbehagen“, erst mal aus dem Sie ins Du kommen zu müssen.

4. Auf Social Media sind alle gleich

Zu Beginn meiner Freiberuflichkeit als Texterin (Januar 2020), begegnete ich gleich einer ersten Herausforderung:

  • Wie spreche ich meine Kunden auf den sozialen Medien an, wenn ich sie doch auf meiner Webseite sieze?

Wenn es sich bei diesen sozialen Medien um Xing oder Linkedin handelt, dann stellt sich diese Frage wohl eher weniger. Beginnt man jedoch mit dem Social Media Marketing über Instagram und Facebook, stellt man fest, dass das Siezen hier irgendwie nicht so ganz passt. Schließlich werden dort alle geduzt.

Mich aber auf die Regeln der verschiedenen sozialen Kanäle „anzupassen“, fühlte sich für mich auch nicht stimmig an.

Schließlich ist es egal, ob der Kanal ein anderer ist – die ZIELGRUPPE bleibt die gleiche. Und die will immer noch geduzt werden.

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